Zukunftsethik, Kontraktualismus und gerichtete Pflichten

Auf einen Blick

Laufzeit
08/2021  – 03/2025
DFG-Fachsystematik

Praktische Philosophie

F?rderung durch

DFG Sachbeihilfe DFG Sachbeihilfe

Projektbeschreibung

Dieses Projekt untersucht, inwiefern wir gerichtete Pflichten gegenüber künftigen Personen haben und ob der moralische Kontraktualismus eine tragf?hige theoretische Grundlage solcher Pflichten ist. Der moralische Kontraktualismus versteht Moralit?t als hypothetisches Einverst?ndnis zwischen vernünftigen Akteuren in einem Verh?ltnis gegenseitiger Anerkennung. Handlungen sind moralisch falsch, wenn die Prinzipien, die die Handlung erlauben, vernünftigerweise zurückweisbar sind. Ist der moralische Kontraktualismus grunds?tzlich geeignet, Ansprüche künftiger Personen zu begründen? Liefert er eine L?sung des Nichtidentit?tsproblems? Oder müsste nach einer anderen Begründung gerichteter Pflichten gesucht bzw. die Annahme gerichteter Pflichten in manchen Bereichen der Zukunftsethik sogar verworfen werden? Welche grunds?tzlichen Implikationen ergeben sich hieraus für den Inhalt moralischer Pflichten gegenüber künftigen Personen?

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