Das Walter Hallstein-Institut für Europ?isches Verfassungsrecht der
Humboldt-Universit?t l?dt herzlich zur folgenden Veranstaltung der
Vortragsreihe FORUM CONSTITUTIONIS EUROPAE (FCE) ein:
o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Peter-Christian Müller-Graff
Direktor des Instituts für deutsches und europ?isches Gesellschafts-
und
Wirtschaftsrecht
der Ruprecht-Karls-Universit?t Heidelberg
Jean-Monnet-Professor
spricht zum Thema
Die Zukunft des Europ?ischen Verfassungstopos und Prim?rrechts nach
der Deutschen Ratspr?sidentschaft
Mittwoch, 27. Juni 2007, 18:00 Uhr
im Senatssaal der Humboldt-Universit?t zu Berlin
(Hauptgeb?ude, Unter den Linden 6)
Der europ?ische Verfassungstopos ist in der Denkpause nach den
Referenden in Frankreich und den Niederlanden teilweise in politischen
Mi?kredit geraten. Andererseits ist der Verfassungsvertrag
zwischenzeitlich in 2/3 der Signatarstaaten nach den jeweils
innenpolitisch vorgesehenen Verfahren gebilligt bzw. ratifiziert.
Inwieweit der Europ?ische Rat vom Juni 2007 in dieser Spannungslage
neue und zukunftsf?hige Zeichen für die Entwicklung des europ?ischen
Prim?rrechts zu setzen vermag, ist eine hochaktuelle Frage.
Insbesondere ist nunmehr Klarheit darüber zu schaffen, auf welche Weise
die substantiellen Neuerungen des Verfassungsvertrags wirksam werden
k?nnen, um die in ihrer Mitgliederzahl seit 2004 nahezu verdoppelte
Europ?ische Union gem?? ihrer eigenen Konzeptlogik handlungsf?hig und
hinreichend legitimiert zu gestalten. Der Vortrag thematisiert
insbesondere die Frage, welche Neuerungen des Verfassungsvertrages und
welche anderen Ans?tze für die anstehende Entwicklung des grundlegenden
Rechts der Europ?ischen Union essentiell sind.