Am Mittwoch, 6. Juni 2007, um 19.30 Uhr findet im
Audimax, im Hauptgeb?ude der Humboldt-Universit?t zu Berlin das
?SPIEGEL-Gespr?ch – live in der Uni“ statt.
Rüdiger Safranski, 62, ist der gro?e Philosophie-Erz?hler der
deutschen Literatur. Seine Monografien über Nietzsche, Schopenhauer,
Schiller und andere Geistesgr??en gehen weit über die biografische
Darstellung hinaus – sie sind ideengeschichtliche Krimis, voll von
überraschenden Ausblicken, unerwarteten Querverbindungen, pl?tzlichen
Funden. Safranski hat bei Adorno in Frankfurt studiert und über
Arbeiterliteratur promoviert. Heute lebt er als Schriftsteller in
München und moderiert, gemeinsam mit dem Philosophen Peter Sloterdijk,
das ?Philosophische Quartett“ im ZDF.
Mit seinem neuen Buch ?Die Romantik – eine deutsche Aff?re“ bringt er
Licht in eine der bedeutendsten Epochen der deutschen
Geistesgeschichte, die h?ufig missverstanden wurde. Er entdeckt, dass
die genialen und stürmisch-subjektiven Aufbrüche um Fichte, Schlegel,
Schelling eine unabgeschlossene Geschichte sind, und eine sehr deutsche
dazu. Waren die romantischen Genies die ersten 68er? Darüber spricht
SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek mit dem Schriftsteller.
Das ?SPIEGEL-Gespr?ch – live in der Uni“ ist eine neue Gespr?chsreihe,
die der SPIEGEL im April startete. An voraussichtlich 15 deutschen
Universit?ten diskutieren im Sommersemester 2007 SPIEGEL-Redakteure mit
Politikern, Schriftstellern, Wissenschaftlern und Medienvertretern.